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Hochwertige Fördertechnik und Zubehör bei TORWEGGE

Um den Materialfluss in Unternehmen so effizient wie möglich zu gestalten, ist es sinnvoll, Förderanlagen einzusetzen. Besonders in Distributionszentren wird Fördertechnik verwendet, die Stück- und Schüttgut von A nach B transportieren. Mit der Fördertechnik von TORWEGGE können Sie Ihren internen Materialfluss verbessern. Unter den Komponenten finden Sie unter anderem Tragrollen, Rollenbahnen, Rollschienen und Kugelrollen. Auf Wunsch liefern wir Ihnen auch auf Ihre Bedürfnisse individuell angepasste Komplettlösungen und unterstützen Sie bereits in der Planungsphase Ihres Projektes. Bei komplexeren Anwendungen und/oder Automatisierungslösungen stehen wir Ihnen darüber hinaus mit unserem Geschäftsbereich Intralogistic Solutions kompetent zur Seite.

TORWEGGE bietet eine umfassende Auswahl an innovativen Lösungen zum Transport Ihrer Güter. Sehen Sie sich in unserem Online-Shop um und optimieren Sie Ihre Transportprozesse mit der Fördertechnik von TORWEGGE!

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Transporttechnik schnell erklärt

Wikilogistics.ch definiert die Transporttechnik als Überbegriff für Förder- und Verkehrstechnik. Dabei befasst sich die Verkehrstechnik mit den verschiedenen Verkehrsträgern. Die Fördertechnik – an dieser Stelle für uns der relevantere Begriff – bezieht sich auf „innerbetriebliche Transporte mit Stetig- oder Unstetigförderern“. Stetigförderer sind für die Verwaltung und Zuweisung von Stellplätzen zuständig – sozusagen die Planungskomponente. Unstetigförderer können zum Beispiel Stapler sein – Geräte, die eine Last aufnehmen, transportieren und wieder absetzen, sie von A nach B befördern.

Unser vielfältiges Sortiment an Förderanlagen

In unserem Online-Shop finden Sie alles zu Förderanlagen für die Optimierung kontinuierlicher Arbeitsprozesse. Für den innerbetrieblichen Transport kommen stabile Rollschienen für Durchlaufregale oder in Fördertechnik zum Einsatz. Rollenbahnen werden dagegen häufig für die Verkettung zweier Arbeitsstationen verwendet. Eingesetzt werden sie beispielsweise zur Sortierung, Verteilung und Lagerung von Stückgut. Es gibt sie in unterschiedlichen Nutzbreiten und Bahnlängen, angetrieben und nicht angetrieben. Je nach Konstruktion sind sie sogar flexibel und/oder in sich transportabel – lassen sich also zum Beispiel in Breite oder Länge verstellen oder gar komplett von einem Hallenbereich in einen anderen verschieben. So können sie auf die jeweilige Anwendung zugeschnitten werden.

Reicht die Rollbahn nicht mehr aus, können Förderanlagen mit Rollbahnen durch Materialauflageständer ergänzt werden. Damit lassen sich Förderanlagen flexibel gestalten und erweitern sowie der vorhandene Platz auch in kleinen Räumen optimal nutzen. Weiterhin bieten wir für eine umfassende Ausstattung Lenkkränze, die eine einfache Verbindung zwischen Fahrzeugrahmen und Drehgestell herstellen. Diese verfügen über zwei Kugelreihen, die eine verschleißarme Kraftübertragung und somit eine längere Einsatzdauer garantieren.

Um Ihre Förderanlage weiterhin vollumfänglich auszustatten, erhalten Sie in unserem Online-Shop auch eine große Auswahl an hochwertigen Rädern und Rollen. Für die schnelle und sichere Beförderung von besonders empfindlichen und leichten Gütern kommen spezielle Förder- und Allseitenröllchen zum Einsatz. Sie bestehen aus hochwertigem Kunststoff und lassen sich in alle Richtungen zum Befördern von Gütern auf Förderanlagen bewegen. Zudem garantieren sie einen leichten Lauf und sind vor allem für Röllchenbahnen geeignet. Ebenso umfasst unsere Produktpalette Kugelrollen mit Stahlblech- oder Edelstahlgehäuse, versenktem Stahlblechgehäuse mit Gewindezapfen oder massiven Ausführungen. Förderanlagen mit Kugelrollen aus Stahl-Vollmaterial können eine Tragfähigkeit von bis zu 1.500 kg erreichen. Ist die Einbauhöhe sehr gering, bieten sich unsere Kugelrollen mit versenktem Stahlblechgehäuse und einer Flanschbefestigung an. Abgerundet wird unser Sortiment mit hochwertigen Tragrollen, die in unserem Online-Shop aus Kunststoff oder Stahl zur Verfügung stehen. Nutzen Sie Tragrollen für Rollenbahnen, dann sorgt die Kombination eines leichten Gefälles mit der Rollendynamik dafür, dass Pakete, Sichtlagerboxen oder auch befindliche Bauteile allein mithilfe der Schwerkraft vorangetrieben werden. Damit sie sich mühelos drehen, verfügen sie über ein hochwertiges Kugel-, Rillenkugel- oder Kunststofflager.

Für den Schwerlasttransport ausgelegt sind Stahl-Tragrollen. Sie sind je nach Variante bis zu einer Tonne belastbar und damit beispielsweise für den Palettentransport geeignet. Es gibt sie auch in Edelstahlausführungen und mit diversen Beschichtungen. So eignen sie sich für unterschiedliche Fördergüter.

Schwerlasträder und -rollen

Wer schwere Güter auf leichten Böden bewegen muss, ist mit Schwerlasträdern und -rollen gut bedient. Sie tragen bis zu 10 Tonnen schwere Lasten. Bei der Konstruktion der Rollen haben wir ein besonderes Augenmerk auf die Robustheit gelegt. So sind die Lenkgehäuse der Rollen mit abgedichteten Axial-Rillen-Kugellagern und Kegel-Rollenlagern ausgestattet und damit besonders stabil bei Stößen und Schlägen. Der Gehäusekopf ist durch einen schweren Mittelbolzen verschraubt und gesichert.

Sogar unter extremen Bedingungen sind sie einsetzbar. Je nach Material sind die Räder und Rollen beispielsweise zwischen -100 und +600 °C anwendbar (Grauguss und Ganzstahl) oder verfügen über eine hohe chemische Beständigkeit (Grauguss).

Skalierbare Fördertechnik

Grundlegend sollte die Fördertechnik nicht nur den aktuellen Bedürfnissen eines Unternehmens gerecht werden, sondern auch so konzipiert sein, dass sie flexibel an zukünftige Anforderungen angepasst werden kann. Dank dieses proaktiven Ansatzes kann die Notwendigkeit von teuren und zeitaufwendigen Nachrüstungen oder gar der Austausch ganzer Anlagen minimiert werden.

Die Lösung kann ein modularer Aufbau sein, bei dem einzelne Komponenten oder Module einfach hinzugefügt oder ausgetauscht werden können, ohne den gesamten Betrieb zu beeinträchtigen. Die Vorteile liegen hierbei auf der Hand: Unternehmen können flexibel auf Veränderungen reagieren, sei es eine Erweiterung der Produktionskapazitäten, die Einführung neuer Produkte oder die Anpassung an veränderte Marktbedingungen. Skalierbare Fördertechnik wird somit zu einem strategischen Instrument, um Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Skalierbare Lösungen von TORWEGGE

Mit unseren modular konzipierten Lösungen bieten wir nicht nur die Möglichkeit zur einfachen Erweiterung, sondern auch zur Optimierung von Prozessen. Kundinnen und Kunden erhalten nicht nur skalierbare, sondern auch effiziente und kosteneffektive Lösungen. In einer Zeit, in der Flexibilität und Anpassungsfähigkeit entscheidende Erfolgsfaktoren für Unternehmen sind, wird die Bedeutung von skalierbaren Anlagen immer größer. Als Dienstleister und Lieferant für tausende KMU in Deutschland und Europa zeigen wir unseren Kundinnen und Kunden auf, dass die Investition in skalierbare Anlagen nicht nur eine langfristige, sondern auch eine äußerst clevere Entscheidung ist. Unternehmen, die von Anfang an auf Skalierung setzen, legen den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft in einer sich ständig wandelnden Geschäftswelt.

Energie- & Kosteneffizienz

Zu den Hauptanforderungen an die Antriebstechnik gehören neben der Zuverlässigkeit insbesondere zu Zeiten der Energiekrise auch Energie- und Kosteneffizienz. Ein Umstand, der für antriebslose Fördertechnik spricht. Förderstrecken, auf denen die Güter transportiert werden können, können zudem wesentlicher Bestandteil von Automatisierungslösungen sein. TORWEGGE bietet in diesem Bereich beispielsweise Rollen- oder (Paletten-)Rollschienen an und konstruiert diese entsprechend den Kundenanforderungen.

Bereits in der Anschaffung sind Förderstrecken ohne Motor kostengünstiger, dazu kommt die geringe Wartung. Defekte Rollen können meist zum kleinen Preis und einfach ausgetauscht werden.

Geschenkt und absolut zuverlässig ist zudem die Nutzung der Schwerkraft. Für die Beförderung von Gütern reicht je nach Gewicht oft schon eine kleine, anpassbare Steigung auf der Förderstrecke. Je nach Produkt ist es zudem sinnvoll, dass der Weitertransport von Waren von der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter manuell angestoßen wird.

Hochwertige Förderanlagen bei TORWEGGE kaufen

Förderanlagen bestehen aus einer Vielzahl an Rollen und Rädern sowie Rollbahnen und -schienen, die den Transportweg Ihrer Güter effizient gestalten. Bei TORWEGGE können Sie nicht nur aus einer breiten Produktpalette an Fördertechnik und Zubehör wählen, sondern auch Sonderanfertigungen bestellen.

Rollschienen eignen sich für den effizienten und bedarfsgerechten Transport diverser Güter. Das Sortiment reicht von kleinen Röllchenleisten für Durchlaufregale und leichte Fördergüter bis hin zu Schwerlast- und Palettenrollschienen. Unsere vielfältigen Förderröllchen finden Anwendung in den unterschiedlichsten Transportlösungen, jedoch hauptsächlich in Rollschienen oder Durchlaufregalen. Unser Lieferprogramm umfasst zahlreiche Ausführungen und Gewichtsklassen. Unsere Drehkränze sind Verbindungselemente zum Übertragen von Drehbewegungen, wie beim Schwenken der vorderen Achse an der Deichsel eines Lkw-Anhängers. Unsere Lösungen werden zahlreichen Anforderungen beim Transport von Gütern egal welcher Größe und welchen Gewichts gerecht.

Finden Sie einmal nicht das passende Teil, bieten wir Ihnen auch maßgeschneiderte Lösungen höchster Qualitätsstandards – schnell, innovativ und zu attraktiven Preisen. Stöbern Sie in unserem Online-Shop und vertrauen Sie auf unsere jahrelange Erfahrung im Bereich der Förder-, Transport- und Handhabungstechnik. Informieren Sie sich auch zu unserem großen Sortiment an Rädern und Rollen, um Ihre Transportanlagen noch effizienter zu gestalten.

Häufige Fragen zur Fördertechnik

Was ist Fördertechnik?

Die Fördertechnik ist ein zentraler Bereich der Technik, der sich mit dem Transport von Gütern, Materialien oder Personen innerhalb eines definierten Raumes, wie z. B. einem Lager oder einer Produktionshalle, beschäftigt. Sie umfasst alle technischen Einrichtungen und Systeme, die für den effizienten Materialfluss in der internen Logistik zuständig sind.

In modernen Unternehmen sorgt die Fördertechnik dafür, dass verschiedenste Medien präzise von der Anlieferung über die Verarbeitung bis hin zum Versand bewegt werden – horizontal, vertikal oder kombiniert. Ihr Ziel ist es, logistische Prozesse zu optimieren, Arbeitsabläufe zu automatisieren und einen sicheren, kontinuierlichen Materialfluss über die gesamte Prozesskette hinweg zu gewährleisten. Damit bildet sie das Rückgrat für die moderne Produktion und Distribution.

Welche Arten von Förderanlagen gibt es?

Es gibt eine Vielzahl an Systemen, die je nach Transportgut und Platzangebot eingesetzt werden. Die wichtigsten Grundtypen sind:

  • Gurt- und Bandförderer: Der Klassiker für den Transport von Schüttgut (wie Sand oder Getreide) oder Stückgut (Pakete). Zwei oder mehr Endscheiben treiben einen Riemen in einer Endlosschleife an und bewegen die Produkte effizient von Punkt A nach Punkt B.
  • Rollenbahnsystem: Diese Anlagen bestehen aus einer Serie von Rollen und werden vorrangig für den Transport von Kisten, Kartons und Paletten genutzt. Man unterscheidet hier zwischen Schwerkraftrollbahnen, bei denen die Ware durch ein leichtes Gefälle gleitet werden, und angetriebenen Rollenbahnen. Letztere nutzen Motoren, um die Geschwindigkeit präzise zu steuern und einen Warenfluss zu ermöglichen.
  • Hängefördersystem: Ein Hängefördersystem verlagert den Materialfluss an die Decke oder auf spezielle Stahlkonstruktionen. Da die Waren hängend transportiert werden, bleiben die Verkehrswege am Boden für das Personal frei. Diese Systeme sind ideal für Sortierprozesse oder die Pufferung von Waren über lange Distanzen innerhalb einer Halle.
  • Kettenförderer: Diese Systeme nutzen robuste Stahlketten als Trägermedium und sind speziell für schwere Lasten wie beladene Europaletten oder Gitterboxen konzipiert. Die Last lagert direkt auf den Kettensträngen, was einen sehr stabilen und positionsgenauen Transport auch bei extremen Gewichten ermöglicht.
  • Schräg- und Vertikalförderer: Um verschiedene Ebenen oder Stockwerke innerhalb einer Produktion zu verknüpfen, kommen Schräg- oder Vertikalförderer zum Einsatz. Damit das Fördergut bei steilen Neigungswinkeln nicht verrutscht, sind diese Anlagen oft mit speziellen Mitnehmprofilen ausgestattet, die die Ware wie auf Stufen sicher nach oben oder unten führen.
  • Spezialbänder (Stahl- und Drahtbandförderer): Diese Förderer kommen zum Einsatz, wenn herkömmliche Kunststoffbänder an ihre Grenzen kommen. Drahtbandförderer sind ideal für Reinigungs- oder Kühlprozesse, da Luft und Flüssigkeit das Band durchdringen können. Stahlbandförderer hingegen sind extrem hitzebeständig und unempfindlich gegenüber scharfkantigen Metallteilen.

Was ist bei der Wartung von Fördertechnik zu beachten?

Die regelmäßige Instandhaltung ist entscheidend, um ungeplante Stillstandszeiten zu vermeiden und die Lebensdauer der Anlage zu maximieren. Folgende Aspekte sollten für die Wartung berücksichtigt werden:

Regelmäßige Inspektion und Überwachung:

Im täglichen Betrieb sollte auf ungewöhnliche Geräusche, Vibrationen oder eine erhöhte Wärmeentwicklung an Motoren und Lagern geachtet werden. Diese Anzeichen deuten oft frühzeitig auf Verschleiß oder eine Überlastung hin.

Schmierung und Reinigung:

Eine regelmäßige Reinigung ist essenziell, um Ablagerungen, Staub und Schmutz zu entfernen, die bewegliche Teile blockieren oder die Sensoren stören könnten. Gleichzeitig müssen alle Lager, Ketten und Getriebe gemäß den Herstellervorgaben geschmiert werden, um Reibungswiderstände und Materialermüdung zu minimieren.

Mechanische Justierung:

Fördergurte und Ketten neigen mit der Zeit zur Dehnung. Eine regelmäßige Kontrolle der Spannung sowie der korrekten Ausrichtung (Geradlauf) verhindert ein Abrutschen oder einseitigen Verschleiß. Zudem sollten Schraubverbindungen und Befestigungen regelmäßig auf festen Sitz geprüft werden.

Prüfung der elektrischen Komponenten:

Neben der Mechanik muss die Elektrik überwacht werden. Dazu gehören die Kontrolle von Kabelverbindungen, die Überprüfung der Schaltschränke auf Verschmutzung sowie die Sicherstellung, dass alle Steuerungsmodule präzise arbeiten.

Sicherheit und rechtliche Anforderungen:

Gemäß der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und relevanten Normen (z. B. TÜV-Vorgaben) müssen Förderanlagen regelmäßig durch eine „befähigte Person“ geprüft werden. Besonders im Fokus stehen dabei die Sicherheitseinrichtungen wie Not-Aus-Schalter, Lichtschranken und Schutzabdeckungen. Eine lückenlose Dokumentation im Prüfbuch ist hierbei zwingend notwendig.

Ersatzteilmanagement:

Um im Falle eines Defekts lange Ausfallzeiten zu vermeiden, sollten kritische Verschleißteile stets vorrätig sein. Achten Sie auf die Verwendung hochwertiger Original-Ersatzteile, um die Kompatibilität und Sicherheit des Systems nicht zu gefährden.

Wie wählen Sie die passende Fördertechnik aus?

Die Auswahl der passenden Fördertechnik hängt primär von Ihren Transportgütern ab. Gewicht, Abmessung und die Beschaffenheit der Waren sind ausschlaggebend, um sich für eine Art zu entscheiden.

Zusätzlich müssen der Streckenverlauf und der gewünschte Durchsatz analysiert werden. Hierbei wird geprüft, ob Höhenunterschiede überwunden werden müssen und wie viele Einheiten pro Stunde bewegt werden sollen. Auch die Umgebungsbedingungen, wie z. B. strenge Hygienevorschriften oder extreme Temperaturen, beeinflussen die Materialwahl und die Konstruktion maßgeblich.

Ein zukunftssicheres System sollte zudem modular aufgebaut sein, um spätere Erweiterungen zu ermöglichen, und sich nahtlos in Ihre bestehende Automatisierung integrieren zu lassen. Eine fachmännische Beratung hilft dabei, die wirtschaftlichste Lösung für Ihren individuellen Materialfluss zu konfigurieren.  

Muss Fördertechnik für die Lebensmittelindustrie besondere Anforderungen erfüllen?

Ja, in der Lebensmittelindustrie gelten extrem strenge hygienische und rechtliche Vorschriften. Anlagen müssen aus Materialien bestehen, die inert sind. Das bedeutet, sie geben keine Stoffe an die Lebensmittel ab und verändern weder deren Geschmack noch Geruch. Edelstahl ist dabei der Standard.

Ebenso ist ein „Hygienic Design“ aufzuweisen. Darunter versteht man die hygienegerechte Gestaltung von Bauteilen, Maschinen und Anlagen. Das Ziel dabei ist es, bauliche Schwachstellen zu vermeiden, die zur Verunreinigung von Produkten führen könnten.

Da die Technik häufig Feuchtigkeit, Fetten und aggressiven Reinigungsmitteln ausgesetzt ist, sind eine hohe Beständigkeit und leichte Reinigung entscheidend. Aufgrund dieser Komplexität erfordert die Planung solcher Systeme tiefgreifendes Fachwissen, um sowohl nationale als auch internationale Sicherheitsstandards zu erfüllen.

Welche Fördertechnik-Lösungen eignen sich für den automatisierten Materialfluss in der Produktion?

Für einen automatisierten Materialfluss eignen sich besonders fahrerlose Transportsysteme und autonome mobile Roboter, da sie Waren flexibel und ohne feste Schienenverbindungen zwischen Produktionsstationen bewegen.

Ergänzt werden diese durch intelligente Rollen- und Gurtförderer, die mittels moderner Sensorik eine staulose Förderung ermöglichen und so den Durchsatz eigenständig optimieren. Für die Anbindung an Lagersysteme sorgen zudem automatisierte Shuttle-Lösungen und Vertikalförderer. Die volle Effizienz erreichen diese Systeme durch die Integration in übergeordnete IT-Strukturen, was eine fehlerfreie Materialbereitstellung in Echtzeit garantiert.

Was sind die Unterschiede zwischen angetriebenen und nicht angetriebenen Förderanlagen?

Der wesentliche Unterschied zwischen diesen beiden Systemen liegt in der Art des Antriebs und dem Grad der Kontrolle über den Materialfluss.

  • Nicht angetriebene Förderanlagen nutzen primär die Schwerkraft oder manuelle Muskelkraft. Waren werden entweder über ein leichtes Gefälle (Schwerkraftrollenbahnen) geleitet oder von Mitarbeitern händisch weitergeschoben. Diese Systeme sind kostengünstig, benötigen keine Energie und sind wartungsarm. Sie eignen sich ideal für kurze Distanzen oder Gefällestrecken.
  • Angetriebene Förderanlagen werden durch Elektromotoren betrieben (z. B. Ketten- oder Riemenantriebe). Dies ermöglicht einen kontrollierten Transport mit konstanter Geschwindigkeit, auch über weite Strecken oder Steigungen hinweg. Dank integrierter Sensorik können Waren präzise gestoppt, beschleunigt oder staudrucklos geparkt werden. Diese Anlagen sind die Voraussetzung für vollautomatisierte Prozesse und hohe Durchlaufmengen.

Welche Normen und Sicherheitsanforderungen gelten für Förderanlagen im gewerblichen Einsatz?

Im gewerblichen Einsatz unterliegen Förderanlagen strengen rechtlichen und technischen Regelungen, um die Sicherheit der Mitarbeiter und einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten. Hier sind die wichtigsten Grundlagen:

  • EG-Maschinenrichtlinien (2006/42/EG): Das ist das rechtliche Fundament. Jede Förderanlage, die als Maschine gilt, muss den Anforderungen dieser Richtlinien entsprechen. Mit der CE-Kennzeichnung und der Konformitätserklärung bestätigt der Hersteller, dass alle Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen erfüllt sind.
  • Betriebssicherheitsverordnung: Diese regelt die Verantwortung des Arbeitgebers. Er muss sicherstellen, dass die Anlagen sicher bereitgestellt und benutzt werden. Dazu gehört eine Gefährdungsbeurteilung sowie die Festlegung von regelmäßigen Prüffristen.
  • DIN EN 619: Dies ist die zentrale europäische Sicherheitsnorm speziell für Stetigförderer und Systeme (ausgenommen sind z.B. Krane). Sie definiert detaillierte Anforderungen zur Vermeidung von mechanischen Gefahren, wie etwa Quetsch- und Scherstellen an Rollen oder Bändern.
  • DGUV-Vorschriften: In Deutschland geben die Berufsgenossenschaften konkrete Anweisungen für den sicheren Betrieb von Lagereinrichtungen und Fördertechniken vor. Hierzu zählt auch die jährliche UVV-Prüfung durch eine befähigte Person.
  • Wesentliche Sicherheitseinrichtungen: Jede Anlage muss über funktionstüchtige Sicherheitselemente verfügen. Dazu gehören einmal Not-Aus-Einrichtungen (Schalter oder Reißlinien). Diese können die Anlage sofort stillsetzen. Außerdem braucht die Anlage Schutzeinrichtungen wie Gitter, Verkleidungen oder Lichtschranken, die verhindern, dass Personen in laufende Teile greifen können. Warnsignale, welche vor dem Anlaufen der Anlage warnen, sind ebenfalls essenziell.
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